Jetzt schreibe ich alles über Ronnys Aufenthalt im Heim, so wie wir es empfanden und auch Ronny.

Bevor Ronny im Heim aufgenommen wurde, waren Ronny und ich bei Frau Linsel im Büro in Altengottern. Sie sagte auch, dass Jugendliche rauchen und sie das dulden, aber nicht auf dem Heimgelände. Das was im Heim nicht geduldet wird sind Alkohol und Drogen. Sie sagte auch, wer sich nicht an die Hausordnung hält, bekommt den Ausgang gestrichen und es kann auch dazu führen nicht alle 14 Tage nach Hause, sondern nur 1 x im Monat zu fahren.

Am 10.06.2010 zwischen 19.30 Uhr – 20.00.Uhr sollten wir mit Ronny im Heim sein.

Wir  ( mein Mann, ich, Sarah, Erik und Ronny ) wurden von Herrn Reihmann empfangen.

Es wurden alle schriftlichen Formalitäten erledigt und vieles erzählt z.B. Hausordnung, Fitness, Basteln und noch einiges mehr.

Er meinte noch, dass die Eltern, Jugendamt und Heim zusammen arbeiten sollten, damit alles funktioniert.

Danach wurde uns das Zimmer von Ronny gezeigt, aber es war ein anderes als Frau Linsel und zeigte, da sagte ich, das es ein anderes Zimmer war, wo eigentlich Ronny einziehen sollte. Da sagte uns Herr Reihmann, dass es kurzfristig geändert wurde. Ronny kam in das Zimmer von Benjamin.

Ronny und ich packten die Sachen in Ronnys Zimmer aus und mein Mann hatte in der Zwischenzeit mit Herr Reihmann gesprochen und hatte sich die Räumlichkeiten nebenbei angeschaut.

Wir waren sehr zu frieden. So wie der Tag ausgebucht war, hatte ja keiner Zeit Blödsinn zu machen. Es kamen Jugendliche die sich abmeldeten und wieder anmeldeten. Sie waren einfach glücklich, sie lachten und Herr Reihmann auch.

Er sprach auch über Sanktionen, wenn man sich nicht an den Regeln hält. Er zeigte uns auch die Tafel, die im Flur hängt.

Das klang wirklich gut und wir dachten, das wird Ronny bestimmt helfen.

Am 11.06. 2010 bekam ich am Vormittag ein Anruf von Frau Linsel und wir wurden zum Sommerfest in Altengottern eingeladen. Mein Mann und ich nahmen daran teil und fanden das Programm was die Kinder aufführten klasse.

Ich hatte schon von Anfang an immer jeden Mittwoch nach 19.00 Uhr angerufen um mich über Ronny zu erkundigen und auch um mit Ronny zu sprechen.

Einige Zeit lang später, hatten wir im Heim angerufen und gefragt ob sie grüne -  und Einlegegurken haben möchten, da wir zu viel im Garten angebaut hatten und wir nichts auf den Komposter schmeißen wollten. Es ist ja für einen guten Zweck, somit haben die Kinder im Heim was davon. Ich rief Herr Reihmann an und fragte zwecks Gurken und wir konnten sie vorbei bringen.

Dann später hatte Ronny im Heim die Tür zur Speisekammer eingetreten weil er Hunger hatte. Das hatte mir Ronny gesagt, aber vom Heim hatte ich es erst später erfahren.

Frau Winsel hatte sich dann auch mal telefonisch gemeldet und gesagt: Das Ronny gut angekommen ist im Heim, gut erzogen und wie selbständig er schon für sein Alter ist. Auch die Erzieher waren derselben Meinung.

Dann kamen die Sommerferien. Alle waren Campen und da gab es einen Zwischenfall, den wir bis heute noch nicht wüssten, wenn es Ronny uns nicht erzählt hätte.

Ronny hatte durch den heißen Sommer einen Sonnenbrand und wurde deshalb ins Krankenhaus nach Mühlhausen gebracht. Aber wir wurden nicht benachrichtigt, bis heute nicht. Wenn wir das gewusst hätten, wären wir ja zu Ronny ins Krankenhaus gefahren um ihn zu besuchen.

Im Camp hatte Ronny ein Loch in ein Zelt gebrannt, das hatte ich von Ronny sowohl auch vom Heim erfahren und Ronny hatte dort den ersten Kontakt mit Alkohol und das wussten auch die Erzieher.

Zu dieser Zeit ist leider Herr Reihmann erkrankt und war für eine längere Zeit nicht mehr im Heim.

Ronny fing dann an die Schule zu schwänzen. Wir redeten viel mit Ronny telefonisch darüber, auch wenn Ronny bei uns zu Hause auf Besuch war.

Dann fing Ronny mit rauchen an. Das fanden wir nicht so toll, aber mussten es hin nehmen.

Im Juni musste dann Kevin in das Zimmer von Ronny einziehen, obwohl Kevin zu dem Zeitpunkt schon Alkohol trank und nichts unternommen wurde.

Ich weiß auch noch, als wir den Termin in Altengottern hatten, musste der Termin verschoben werden, da der Security vor Ort war und das für ca. 1 Monat, weil Kevin Alkohol ins Heim schmuggeln wollte und die Erzieher angreifen wollte. Was wäre passiert, wenn Kevin einen Jugendlichen angegriffen hätte? Da wäre doch eine Unterbringung von Nöten gewesen.

Was auch nicht nachvollziehbar ist, dass Kevin schon einen Alkoholentzug hinter sich hat und wieder in das Heim kommt und wieder trinkt und die Heimleitung nichts dagegen unternimmt, obwohl sie das wissen.

Deswegen verstehen wir nicht, dass bei Ronny Gefahr in Verzug Bestande und kein Security da war um alle zu schützen.  

Ronny hatte dann schnell mitbekommen, dass wenn was angedroht wurde, nichts passierte. Ronny hatte es mal ausgetestet, indem Ronny mal sagte, er will nicht nach Hause und als Antwort bekam er von Frau Haskerl: Du musst nach Hause fahren, das ist die Anweisung vom Jugendamt.

Da ich ja zu diesem Zeitpunkt immer Ronny aus dem Heim abgeholt und wieder gebracht hatte, konnte ich mich mit einigen Jugendlichen und auch kleineren Kindern unterhalten. Ronny war bei dem Gespräch auch mit dabei. Sie schimpften auf das Essen, obwohl sie es schon mehrfach gesagt hatten. Aber die Heimleitung würde sich nicht darum kümmern. Dann fragte ich nach den Ferien, da bekam ich eine tolle Antwort, was mich nicht überraschte. Die Jugendlichen sagten, dass von der Heimleitung angedroht wird die 2. Woche im Heim zu verbringen, da dauert es nicht lange und du kannst wieder nach Hause fahren und haben gelacht und Ronny war erleichtert.

Sie haben auch gesagt ( die Jugendlichen ): das sie dem Heim egal wären, denn sie können machen was sie wollen, es stört keinen und die nur auf das Geld aus sind, was sie für uns bekommen.

Am 12.10.2010 hatten wir einen Termin bei Frau ........ mit Frau Linsel und Ronny. Da die Berichte vorliegen, brauche ich nichts weiter dazu schreiben.

In den Oktoberferien war Ronnys Wunsch, die 2 Wochen bei uns zu Hause zu verbringen.

Ronny durfte die 1. Woche zu Hause bleiben und am Sonntag sollte sich Ronny 18.30 Uhr im Heim wieder einfinden. Ich hatte Ronny wieder ins Heim gefahren und bin mit hoch zu seiner Gruppe, aber da war keiner da. Wir gingen dann in eine andere Gruppe zu den kleinen und da war Herr Reihmann da. Er schaute ganz entsetzt, als wir da standen. Wir sagten ihm, dass Ronny heute wieder kommen soll auf Anweisung von Frau Linsel. Keiner von den männlichen Erziehern wusste etwas darüber. Sie versuchten zu telefonieren und nach ca. 10 min. sagte der eine Erzieher, es geht in Ordnung und ich fuhr wieder nach Hause. Ronny hatte ja die Anweisung von Frau Linsel ( wie im Gespräch vereinbart ) sich im Heim zu beweisen und ob Ronny dann noch mal nach Hause darf.

Mein Mann und ich rechneten dann mit einem verlängerten Wochenende. Was war das Ende vom Lied? Sonntag gebracht und am Dienstag konnten wir Ronny wieder abholen und durfte bis Sonntag bleiben. Für uns und Ronny war es schön, aber da dachte ich gleich an die Jugendlichen, was sie gesagt hatten.

Als ich dann Herrn Reihmann in der Gruppe von den kleineren Kindern sah, habe ich gedacht, was ist den hier los? Wie kann das möglich sein, das alle Männer in den Gruppen von den kleinen Kindern sind und in der oberen Gruppe 3 alles nur Frauen. Es ist doch normal, dass sich Jugendliche nichts von Frauen sagen lassen. Sie brauchen doch auch mal einen Mann zum Reden und zum durchsetzen. Aber Fehlanzeige. Wahrscheinlich ist das auch mit Absicht gemacht wurden.

Was ich auch nicht verstehe, das Frau Winsel Teamleiterin ist. Die weiblichen Jugendlichen müssen versuchen mit dem wenigen Geld auszukommen was sie zur Verfügung haben um sich Kosmetik zu kaufen, dafür müssen sie an anderen Stellen sparen und meiner Meinung nach, sollte eine Teamleiterin Vorbild sein und sich nicht so anmalen.   

Es geht ja auch das Gerücht im Heim rum, das Frau Linsel und Frau Winsel verwandt sind ( Mutter und Tochter ) und es wäre ein Familienbetrieb.

Dann habe ich selber mitbekommen, das sich Ronny, nichts mehr so sagen lässt von den Erzieherrinnen. Ronny durfte trotzdem alle 14 Tage nach Hause und zwar das verlängerte Wochenende obwohl man ihm schon angedroht hatte, nicht nach Hause fahren zu dürfen. 1 x hatte Ronny nur ein kurzes Wochenende.

Ich habe selber mitbekommen, das ich dem Heim lästig wurde, da ich ja jeden Mittwoch nach 19.00 Uhr anrief. Später sogar auch zusätzlich nach 20.00 Uhr wenn Frau Haskerl im Dienst war.

Frau Winsel rief mich auch mal wieder an und sagte immer wieder, das Ronny im Heim gut angekommen ist und wie gut er erzogen ist. Das war aber gelogen, was das Heim betrifft, mit dem angekommen sein. Sie lobte uns Eltern, dass wir uns so um unseren Sohn kümmern obwohl er im Heim ist und dass das nicht alle Eltern machen.

Dann kam der Diebstahl im Kaufland und ich habe bis heute vom Heim darüber nichts erfahren. Ronny hatte es mir erzählt und ich dachte erst, es ist ein Spaß. Ronny sagte es wäre kein Spaß und erzählte mir wie alles ablief. Als mir Ronny sagte, da gibt es eine Kamera,  hatte ich es immer noch nicht geklaubt, bis mein Mann und ich im Kaufland einkaufen waren.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ja Ronny mit anderen Heimbewohnern in Großengottern geklaut und das wusste auch das Heim. Durch Frau Haskerl habe ich vieles erfahren, wenn sie im Dienst war.

Ronny kam auch mehrmals zu uns nach Hause, hatte aber gesagt, dass die Schule eher aus war und hatte den Bus verpasst. Da habe ich ihn nach Altengottern gefahren.

Wenn Ronny nach Hause durfte, bin ich freitags früh nach Görmar gefahren und habe seine Tasche geholt und bei Schulschluss hatte ich Ronny auch abgeholt.

Damit Ronny mal ordentlich Essen konnte, hatte ich ihm auch mal Kuchen gebacken, Brot gebacken und einen großen Behälter mit Spirelli und Tomatensoße mitgegeben. Aber auch nur 1 mal in dieser Form, weil Ronny sich nicht an unsere Abmachung gehalten hatte, zwecks Schule.

Da Ronny Anfing noch mehr zu schwänzen, aber nicht alleine, hatte ich ihn auch nicht mehr mit dem Auto abgeholt und gebracht. Dafür durfte er dann mit dem Bus und Zug fahren.

Ronny bekam am 03.12.2010 eine Förmliche Zustellung vom Amtsgericht Mühlhausen, der aber bei uns zu Hause abgegeben wurde, da unsere große Tochter ihn entgegen genommen hatte. Jetzt kann ich sagen, zum Glück. Am 06.12.2010 nahm mein Mann die Zustellung mit und gab ihn nach seiner Arbeit persönlich in Altengottern ab. Mein Mann erzählte mir zu Hause, wie die Übergabe ablief.

Mein Mann kam nachmittags in Altengottern an und vor der Eingangstür vom Heim standen Jugendliche, davon rauchten einige. Er sprach die Jugendlichen an, ob es möglich wäre Ronny mal bitte zu holen, oder eine Erzieherin. Da kam dann Frau Winsel und hatte gesehen das die Jugendlichen rauchten, aber sie hatte nichts weiter unternommen. Die Jugendlichen rauchten weiter und lachten. Meinen Mann hatte sie nicht erkannt, denn sie stellte sich nicht einmal vor. Sie dachte bestimmt, es ist ein Kurierfahrer. Mein Mann sagte extra noch, das die Zustellung für Ronny ist und dann ging Frau Winsel wieder hinein und mein Mann kam dann nach Hause.

Am Abend um 19.10 Uhr rief ich im Heim an und hatte mit Ronny gesprochen wegen der Zustellung, aber Ronny hatte die Zustellung nicht erhalten. Es ging ja schließlich darum, dass nur 1 Woche Zeit ist sich zu äußern wenn man möchte. Dienstag rief ich abends wieder an, aber immer noch nichts. Mittwoch rief ich vormittags Frau Winsel an um zu fragen, warum Ronny die Zustellung immer noch nicht bekommen hatte. Sie sagte mir, Ronny wolle ihn nicht. Ich sagte dann Frau Winsel, das die Zustellung an Ronny sei und somit Ronny erhalten müsste. Sie sagte mir zu, dass Ronny die Zustellung bekäme. Am Abend wie immer 19.10 Uhr rief ich wieder an um mit Ronny zu sprechen, aber Ronny hatte ihn immer noch nicht. Ich weiß leider nicht mehr ganz genau, ob es Mittwoch oder Donnerstag war, als Ronny dann endlich mal die Zustellung bekam.

Frau Erdenberger hatte dann zu Mittag Ronny die Zustellung  zum lesen gegeben. Er sollte ihr die Zustellung danach wieder geben. Ronny fragte warum? Da sagte Frau Erdenberger: Damit will ich mir den Arsch abwischen. Darauf sagte Ronny als er fertig mit lesen war: Hier, damit können sie sich jetzt den Arsch abwischen. In meinen Augen hat so eine Erzieherin nichts in einem Kinderheim verloren. Weder in dem noch in einem anderen.  

Frau Haskerl haben wir auch zu verdanken, dass Ronny mal Taschengeld bekommen hatte, obwohl Ronny keins bekommen sollte. Frau Haskerl ist der Meinung, damit die Jugendlichen nicht klauen müssen, zahlt sie lieber das Taschengeld aus. Das fanden wir prima.

Ronny war wieder mal bei uns zu Hause auf Besuch für ein verlängertes Wochenende, da bemerkte ich, dass sich Ronny den rechten Arm mit einer Rasierklinge aufgeritzt hatte. Als dann Ronny am Sonntag wieder ins Heim fuhr, rief ich im Heim an. Ich versuchte schonend bei zu bringen das sich Ronny den Arm aufritze und das es schon war. Da bekam ich als Antwort: Das haben wir schon gesehen. Wieder mal hat man uns nicht informiert. So etwas kann es doch nicht geben. Aber in dem Heim gibt es das, leider.

Ronny hatte mir telefonisch mitgeteilt, dass Frau Linsel, Ronny und den anderen Schulschwänzern verkündet  hat, dass sie über Weihnachten und Silvester nicht nach Hause fahren dürften.

Ich weiß auch bei dem Gespräch vom 16.12.2010 mit Frau Linsel und Ronny im Jugendamt  das sie mich versucht hat einzuschüchtern, so kam es jedenfalls bei mir rüber. Sie hob dann ihre Stimme an und wurde etwas laut und schaute mich mit so einem komischen Blick an. Aber so was macht mir keine Angst. Wenn was nicht stimmte, habe ich es immer gesagt und auch mit etwas lauter Stimme. Wenn ich mit was nicht einverstanden war, wir haben es immer gesagt.

Von dem Zeitpunkt an, hat sie ja bestimmt schon gemerkt, dass wir uns nichts gefallen lassen.

Zum Beispiel mit dem AWO Essen, wo Frau Linsel Namen von mir wissen wollte und ich sagte ihr ja, dass ich ihre Namen nicht kenne und es waren ja jüngere und ältere und ich arbeite ja nicht da.

Ich fand es auch lustig, als Frau Linsel sagte: Das AWO Essen schmeckt und man könnte ja das Essen abbestellen. Jeder weiß, dass das AWO Essen nicht schmeckt und den Erziehern schmeckt es auch nicht. Ich hatte schon auf der Zunge: da können sie wohl nicht kochen, aber ich hatte es mir verkniffen. Ich weiß durch Ronny, das Frau Haskerl schon mal versucht hatte Essen abzubestellen, aber es würde kaum oder sehr schwierig sein. Es ist ja logisch, wenn man Essen bis frühs  8.00 Uhr nicht abbestellt hat, dass man es dann  nehmen muss. 1. kenne ich das persönlich durch unsere Kinder ( Schule, Kindergarten ) und 2. bin ich gelernte Köchin zwar in der Gastronomie, aber kenne auch die Schulspeisung, nebenbei. Da soll doch Frau Linsel für die Heimkinder das Essen abbestellen, wäre eigentlich ihre Aufgabe.

Was ist eigentlich der Job einer Heimleiterin? Bestimmt nicht das was Frau Linsel macht. Sonst hätte sie sich schon um eine bessere Heimverpflegung gesorgt.

Ich lehne mich aus dem Fenster und unterstelle, dass die Jugendlichen ( wegen dem finanziellen )  nur für den weiteren Ausbau des Heimes gebraucht werden. Die Erzieher sind doch Stolz, was wieder neu Ausgebaut wurde, aber auf Kosten der Anzahl von Jugendlichen im Heim. Indem Sinne sind doch die Jugendlichen nur eine Ware, wofür es Geld gibt.

Wo ich dann von Frau Linsel hörte: wenn das Essen weg geschmissen wird ohne zu öffnen, dass es dann vom Taschengeld abgezogen wird. Damit waren ich und Frau ........ auch nicht einverstanden.

Aber die Krönung war, das Ronny bei der BIZ am Bahnhof war und keine Fahrkarte vom Heim bekam um ins Heim zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt waren Minusgrade und Ronny hätte einige Stunden im freien verbringen müssen, wenn ich nicht zu Hause gewesen wäre. Ronny hätte krank werden können oder wäre in die Stadt gegangen um zu klauen. Also fördert doch das Heim das Klauen. Das fand Frau ........ auch nicht in Ordnung.

Als ich dann noch erzählte was Frau Erdenberger zu Ronny gesagt hatte, das sie sich mit dem Zustellungsbrief den Arsch abwischen will? Fand das Frau Linsel nicht toll und wollte Ronny als Lügner darstellen. Aber Ronny sagte, dass das stimmt und ich sagte, dass unsere Kinder nicht lügen. Da hatte dann Frau Linsel alles aufgeschrieben und wollte es bei einer Besprechung im Heim klären. Da war sie schon wütend.

Frau Linsel wollte daraufhin von mir wissen, was ich gut an dem Heim finde. Da habe ich gegrinst, etwas Überlegt und gesagt gar nichts. Da sagte sie: Da ist ja Ronny in einem falschen Heim? Da habe ich gesagt ja. Ab da wollte Frau Linsel Ronny los werden, aber Frau ........ sagte nein. Das passte Frau Linsel überhaupt nicht.

 

Als ich auch sagte, dass wir eigentlich keinen richtigen Ansprechpartner haben, sondern nur mit den Erziehern sprechen, die gerade Dienst haben, passte Frau Linsel überhaupt nicht. Ich fragte Frau ........ ob ich mir selber einen Ansprechpartner aussuchen darf? Da sagte Frau ........, dass ich Frau Linsel fragen muss. Als schaute ich Frau Linsel ins Gesicht und fragte, ob ich mir einen Ansprechpartner aussuchen darf und sagte ihr gleich, dass ich gerne Frau Haskerl hätte. Da schaute Frau Linsel mich so komisch an, als hätte sie vor Wut gekocht und sagte dann ja und wollte dann wissen, warum ich Frau Haskerl möchte. Da sagte ich, dass ich in der letzten Zeit immer mit Frau Haskerl gesprochen habe und dass Ronny mit Frau Haskerl besser zu recht kommt.

Dann hatte ich das Thema mit den Heimberichten an Frau ........ angesprochen. Das wir nicht verstehen, dass die Berichte immer so schön geschrieben sind. Da stand nie etwas über Schulschwänzerei drin. Da sagte Frau Linsel, dass darüber schon gesprochen wurde. Sind wir mal ehrlich, wenn ein Sachbearbeiter so ein Schreiben bekommt, braucht er sich doch gar nicht mehr so kümmern. In dem Moment kann das Schreiben einfach zu den Akten abgeheftet werden. Für uns ist es doch klar, dass nicht jeder Sachbearbeiter der so ein Schreiben bekommt, erst einmal die Akte des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen noch einmal durchliest um festzustellen, ah, da war doch was. Wir sind doch nicht die einzigsten wo es Probleme gibt. In dem Moment verlässt sich das Jugendamt auf so ein Schreiben von der Heimleitung.

 

Dann kam es mir so vor, dass Frau Linsel mir eins reinwürgen wollte, weil sie anschließend sagte, ich würde immer 20.00 Uhr anrufen. Da sagte ich darauf, dass ich immer nach 19.00 Uhr anrufe und wenn Frau Haskerl erst 20.00 Uhr Schicht hat, dass ich dann auch noch mal anrief um mit ihr zu sprechen.

Dann ging es um Weihnachten und Silvester. Ich sagte, dass es kein Problem wäre, das Ronny die ganze Ferienwoche bei uns verbringen kann. Ich bot an, dass ich Ronnys Tasche wieder vor Schulbeginn in Görmar abhole und Ronny nach Schulschluss abholen kann. Jetzt kam Frau Linsels Rache. Sie sagte nein und das Ronny erst ins Heim fahren soll, Zimmer sauber machen und ich glaube es war 16.00 Uhr, erst fahren darf. Ronny sagte, dass sein Zimmer schon sauber ist. Frau Linsel blieb bei ihrem nein. Ich musste grinsen. Das war aus unserer Sicht sinnlose Verschwendung an Fahrgeldern. Erst jammert Frau Linsel wegen den Geldern und dann so etwas.

Ronny hatte mir auch erzählt, dass er Herr Langer eine leichten Klaps ( laut Aussage von Ronny ) gegeben hatte. Es kam dazu, weil Ronny und Dominic im Auto gekampelt hatten und Herr Langer hatte gesagt: Ich mache gleich mit. Daraufhin hat Ronny gesagt: Da fange ich an. Da hat dann Ronny Herrn Langer einen klaps auf den Hinterkopf gegeben. Ronny hatte mir auch gesagt, es wäre nicht mit der Faust gewesen. Das habe ich aber auch erst von Ronny erfahren und etwas später von der Erzieherin.

Unser Dank geht an Sie Frau ........, indem sie uns wieder Mut machten und alles erklärten was passieren kann, als ich damals sagte, das Ronny über Weihnachten im Heim bleiben soll, wegen seiner Schulschwänzerei. Eigentlich hatte uns Ronny versprochen wieder zur Schule zu gehen. Nochmals Danke. 

Die Gespräche bei Herrn Wiesler haben sie ja schon separat. 

Als mein Mann und ich Ronnys Sachen abholten war Frau Winsel da und hatte schon die Papiere fertig gemacht. Frau Winsel sagte dann noch, das ein Fahrer auf Abruf per Handy zur Verfügung steht, wenn Ronny im Heim auftaucht. Sie sagte auch, dass ja Ronny kein Typ ist, der Schwierigkeiten während der Fahrt macht und dass sie ihn so nicht einschätzt. Aber bei Herr Wiesler das volle Gegenteil, es wäre Gefahr in Verzug sowie Gefährdung dritter. Da hat mein Mann dann gesagt, dass Ronny bei uns schon angekommen ist. Eigentlich fragt man doch nach, wie er nach Hause kam! Aber nichts. Es war ihr egal, die Hauptsache er ist weg. So kam es uns vor. Dann kam das auf Deutsch gesagte blablabla. Ich wünsche Ronny alles Gute für die Zukunft. Das war sowieso geheuchelt. 

Wir sind dann in Ronnys Zimmer um zu packen. Frau Winsel war nett und hatte sogar den Koffer von Ronny gepackt. Dabei ist uns aufgefallen, dass Ronnys Sachen einfach im Schrank verteilt waren. Nichts von einer Schrankordnung wie es eigentlich sein sollte, laut Hausordnung. Mein Mann wollte dann von ihr wissen, wessen Idee es war Ronny einfach nach Gutschönberg bei Schierschwende zu verlegen. Da kam leider keine Antwort. Als mein Mann nachfragte ob sie wüsste wie es da ist und was da für welche sind? Hat sie gesagt: Dass sie noch nicht vor Ort war, aber gehört hat, das da mehr gearbeitet wird.

Durch Frau ........ haben wir erfahren, dass Herr Wiesler und Frau Linsel Ronny nach Gutschönberg verlegen wollten, aber Frau ........ sagte nein und das wir hätten gefragt werden müssen. Aber das Geschah alles hinter unserem und Frau ........s Rücken.

Da hatte ich das mit dem Thema Michelle angesprochen. Aber habe gleich gesagt es ist privat und hat nichts mit Ronny zu tun, mein Mann war auch dabei. Ich fragte Frau Winsel: Ob wir mal Michelle abholen dürfen für einen Stadtbummel, da sie sich es überlegen wollten. Ich sagte auch, dass ich gestern mit Michelle sprach und gefragt habe ob sie Lust auf einen Stadtbummel hätte, da sagte sie ja, ja. Daraufhin sagte Frau Winsel: Das sie den Kontakt nicht erwünschen, da Michelle im Moment etwas schwierig wäre, auch in der Schule gäbe es Probleme und sie jetzt erst einmal alles verarbeiten müsste, da Michelles Vater gestorben sei und die Mutter von ihr nichts wissen will. Da sagte ich: Das ich das verstehe. Sie sagte dann auch: Das es sich jetzt ändert, da Ronny entlassen wurde. Da sagte ich: Das das mit Ronny nichts zu tun hat und wir möchten den Kontakt  aufrecht erhalten. Danach fragte ich: Ob wir telefonisch Kontakt halten dürfen. Da sagte Frau Winsel: selbstverständlich.

Abends 19.20 Uhr habe ich in Michelles Gruppe angerufen und Frau Hupach sagte mir, dass sie die Anweisung erhielt, mich nicht mit Michelle reden zu lassen. Ich sagte dann noch, das es nicht sein kann, Da Frau Winsel uns gesagt hatte, das wir telefonischen Kontakt halten dürfen. Da sagte Frau Hupach: Es kann auch sein, das ich was falsch verstanden habe. Ich fragte noch, ob Michelle den Adapter für ihren MP3 Player bekommen hat. Sie sagte ja. Dann fragte ich, ob es möglich wäre, Michelle einen schönen Gruß von uns aus zu richten? Sie sagte zwar ja, aber ehrlich, glauben wir das nicht.

Ich rief anschließend 19.35 Uhr auf Frau Linsels Handy an. Sie sagte auch, dass sich das jetzt ändere, da Ronny entlassen wurde. Ich habe ihr das mit Frau Winsel erzählt und das wir weiterhin Privat den Kontakt zu Michelle pflegen möchten und das es nicht mit Ronny zu tun hat. Sie sagte dann, dass sie die nächste Woche ( ab den 10.01.2011 ) erst klären muss und sie meldet sich in der Woche noch bei mir. Sie sagte auch noch: Ich hätte mich auch noch bei ihnen gemeldet. Das habe ich aber nicht geglaubt.

Dazu dann mehr in meiner  nächsten Mail, die betrifft Michelle.

Hätte man Ronny nicht entlassen, wüssten wir bis heute noch nicht, dass Ronny einen Verweis wegen unentschuldigte Fehlzeiten sowie Beschädigung von Schuleigentum bekommen hat. Der Verweis stammte von dem 25.11.2010 und somit ist die Frist für einen Widerspruch erloschen.

Ronny ist jetzt bei uns zu Hause angekommen und ich habe Ronny am 13.01.2011 gefragt, wer gesagt hat, dass du weg nach Bayern sollst. Da erzählte mir Ronny von dem Gespräch.

Frau Linsel und Frau Winsel haben in Frau Linsels Büro mit Ronny gesprochen und da hat Frau Linsel zu Ronny gesagt: Wenn du dich ab jetzt nicht zusammen reist und machst was wir sagen, dann wirst du verlegt in ein geschlossenes Heim in Bayern wo du nicht mehr raus kommst und nicht so oft nach Hause darfst.

Da uns Ronny in der Hinsicht noch nie angelogen hatte, glauben wir das was uns Ronny erzählt hat. Ronny haben wir alles zu verdanken, das wir soviel wissen. In unseren Augen hat Frau Linsel keine Ahnung mit dem Umgang von Jugendlichen und sollte nicht länger Heimleiterin sein. Sie sollte erst einmal lernen, wie man wirklich mit Jugendlichen umgeht.  

Ronny hat uns auch erzählt, das er nur 2 x Drogen genommen hat und nie wieder. Florian und Kevin nehmen schon seit Dezember Drogen und auch im Heim.

Herr Haake ist neu dazu gekommen in Ronnys Gruppe. Er raucht mit den Jugendlichen vor dem Tor. Das dürfte kein Erzieher machen, da dann der Respekt weg ist. Wir verstehen nicht, warum immer neue Erzieher in Gruppe 3 kommen und die schon länger dabei sind, bleiben in den Gruppen von den kleinen.

Heute am 13.01.2011 und 13.15 Uhr haben wir einen Briefumschlag abgestempelt vom 12.01.2011 von Altengottern erhalten. Der Inhalt war eine Rechnung vom Boller und eine Vorladung für Ronny, das er als Zeuge, sich bei der Polizei in Bad Langensalza ( heute 11.30 Uhr ) melden soll. Die Vorladung ist am 06.01.2011 im Heim eingegangen und Frau Winsel hat ihn abgezeichnet. Weiter befand sich nichts im Briefumschlag. Kein Anschreiben nichts.

Am 07.01.2011 hatten wir Ronnys Sachen geholt und da hätte uns ja Frau Winsel die Vorladung mitgeben können. In unseren Augen war das Schikane und ein Frechheit. Aber das Heim in Altengottern darf sich ja alles erlauben. Das sind wir doch schon gewöhnt.

Ich habe gleich bei der Polizei angerufen und alles richtig gestellt und anschließend an Frau ........ eine Mail geschickt.

In Altengottern habe ich versucht Frau Winsel zu erreichen, war aber leider nicht da. Also rief ich in Ronnys Gruppe an und lies eine Nachricht für Frau Winsel da, mit den Punkten:

1, den Fahrradhelm aus Ronnys Zimmer ( hatte Ronny bezahlt )

2, Ronnys restliche Wäsche und

3, die Kontenklärung, die bis zum 12.01.2011 erfolgen sollte ( haben wir schriftlich auf dem Entlassungsprotokoll )

Wir sind der Meinung, dass Ronny weg musste, damit wir nicht soviel in Erfahrung bringen, wie es in Wirklichkeit in dem Heim in Altengottern so abgeht und deshalb den Kontakt zu Michelle unterbinden wollen. Uns tun die Kinder und Jugendlichen leid, die keine Eltern mehr haben und somit sind sie der Heimleitung total ausgeliefert und die Erzieher müssen das tun was die Heimleitung anordnet.

Dank Ronny wissen wir, dass jetzt im Kinderheim alle Kinder und Jugendlichen befragt werden sollen und schon die 15 jährigen auch schon anfangen zu rebellieren.

Ich weiß auch, das wir von Frau Winsel angelogen wurden, zwecks Michelle. Sie hat garantiert nicht den Vormund informiert oder gefragt. Genau so denken wir von Frau Linsel. Denn sie haben Angst, dass wir Michelle über das Heim befragen könnten, aber wir wollen nur Michelle einen schönen Tag gönnen, wo sie mal für ein paar Stunden vom Heim abgelenkt wird.

Da ja die Heimleitung aus Altengottern, sowohl der Geschäftsführer der AWO Herr Wiesler dafür gesorgt haben das Ronny aus dem Heim entlassen wurde, sind wir somit raus und es ist ja eigentlich logisch, das sie dann nein sagen.

Uns macht es traurig, dass wir gehindert werden ein Kind aus dem Heim zu helfen. Wir haben zwar 5 Kinder, aber wir lieben sie alle und sind alle gut erzogen und bekommen was sie wollen, wenn es möglich ist. Das Ronny so geworden ist, können wir nichts dafür. Das sind dann leider die Vorurteile mit denen wir kämpfen müssen.

Heute am 14.01.2011 hatte ich 10.15 Uhr Frau Winsel in Altengottern angerufen. Ich war ganz höflich am Telefon und hatte nur nach Ronnys restlichen Sachen gefragt. Da sagte sie, dass sie gerade mit Frau Linsel die Kontenklärung mache und sie ruft dann später zurück. 10.50 Uhr kam der Rückruf von Frau Linsel und nannte mir Termine für die Übergabe des Geldes. Wir einigten uns auf den 19.01.2011 16.00 Uhr am Goetheweg, mal sehen was mich dann erwartet. Mir kam es so vor, dass sie mich am Telefon abwimmeln wollte, da sie so schnell sprach. Aber trotzdem habe ich nach Michelle gefragt, da ja heute die Woche um ist, wo sich Frau Linsel bei mir melden wollte. Sie sagte mir, dass sie auf ein Feedback vom Jugendamt wartet und wir das dann am Mittwoch mit besprechen können. Aus meiner Sicht ist da ein Widerspruch. Ich vermute ganz stark, das Frau Linsel und Herr Wiesler dann sagen werden, das das Jugendamt nicht zu gestimmt hat. Das möchte ich dann aber schriftlich haben, mit welcher Begründung.

Nun endlich habe ich heraus bekommen, wer der Vormund von Michelle ist und habe mich telefonisch bei Frau Rabe am 18.01.2011 in Göttingen gemeldet. Sie sagte mir, dass sie das nicht möchte, zwecks Kontakt und dass sie mir keinen Grund nennen braucht. Ist halt so. Solange wie sie die Vormundschaft hat, gibt es keine Zusage ihrer Seitz. Daraufhin hatte ich später noch einmal angerufen um zu Fragen ob wir wenigstens was zum Geburtstag oder Weihnachten schenken können, aber das dürfen wir auch nicht, denn Michelle soll erst einmal im Heim ankommen. Da verstehen wir nicht, warum wir vorher was schenken durften und sogar telefonischen Kontakt halten durften. Frau Rabe sagte auch, dass sie noch mal mit der Heimleitung sprechen will, aber da habe ich ihr gesagt, dass wir Differenzen haben zwecks Ronny, was eigentlich nichts damit zu tun hat. Frau Rabe verstand auch nicht, warum wir mit 5 Kindern uns um ein anderes Kind kümmern. Ich glaube auch nicht, dass Frau Rabe weiß, dass Cindy die Schwester von Michelle getrennt wurde, denn Cindy ist in Mühlhausen und wurde auch von Frau Linsel und Frau Winsel unter Druck gesetzt. Eigentlich sollten Geschwister zusammen bleiben. So hat Michelle nur noch ihren Bruder in Altengottern.

Es ist doch kein Wunder, dass solche Heimkinder nach dem 18. Lebensjahr keine echte Chance im Leben haben. Wir können uns auch denken warum, denn Cindy wird dieses Jahr 18 Jahre alt. Ab April soll es einen eventuellen neuen Vormund aus Mühlhausen für Michelle geben, bis dahin werden wir warten. Wir finden es traurig, dass wir keinem Kind aus dem Heim helfen dürfen, obwohl wir es gerne machen würden. Es kann doch eigentlich egal sein, wie viele Kinder wir haben? Aber nein, das wird uns vorgehalten und dass mit Ronny dazu. Der Vater von Michelle ist Tod und die Mutter will nichts von ihren Kindern wissen. Das ist der Grund warum wir Michelle unterstützen wollten und nicht dürfen.    

Ich weiß auch, dass ich noch einiges vergessen habe zu schreiben, aber zu 90 % müsste ich alles haben. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir jedes Mal dazu Notizen gemacht.

Wo Herr Wiesler und Frau Linsel, bei dem Gespräch vom 06.01.2011, eingeräumt ( zugegeben ) haben, Fehler gemacht zu haben, aber nichts unternehmen können, da ihnen die Hände gebunden sind, können wir so nicht verstehen. Es wurde auch gesagt, dass sie das Problem kennen, dass die Jugendlichen untereinander sich verbünden und dass sie keine geschlossene Einrichtung sind und die Jugendlichen nicht einsperren dürfen. Aber nein, sie können machen was sie wollen und wenn einer dahinter kommt, dann erst wird versucht etwas zu unternehmen. Wie mit den Äußerungen von Frau Linsel, dass Ronny eventuell Drogen nimmt, da hätte sie reagieren müssen und nicht zu sehen sondern uns als Eltern hätte informieren müssen. Aber auch hier hatten wir nichts erfahren. Einige Jugendliche trinken, warum wird den Jugendlichen nicht in einer anderen Einrichtung geholfen? Das sind aber alles Gelder, die dem Heim in Altengottern verloren gehen würden, wenn sich die Anzahl der Jugendlichen im Heim verringern würde.

Im Bericht von der Schule stand auch, dass Ronny übermütet in der Schule ankommt und keine Hausaufgaben hatte, denke das Heim passt auf und es müssen täglich Hausaufgaben gemacht werden?

Ronny hat auch gesagt, das alle nachts eingeschlossen werden ( die Haupttüren wurden von außen verschlossen, damit keiner raus kann) , da die Erzieher nachts schlafen. Denke es werden keine Kinder eingeschlossen? Hat doch Herr Wiesler selbst gesagt. Was ist im Notfall, wenn es wirklich mal brennt? Die Erzieher schlafen und können nicht so schnell reagieren um alle Türen wieder aufzuschließen? Wenn ich sonntags Doppellschicht und in der Woche Nachtschicht hatte, musste ich arbeiten und konnte mich nicht hinlegen und schlafen. Also für so einen Job bewerbe ich mich sofort. Da bekomme ich mein Geld im Schlaf bezahlt, Wort wörtlich.

Zum Abschluss nur soviel, die armen Kinder, die keine Eltern mehr haben und in dem Heim in Altengottern sind. Die Heimleitung kann mit den Kindern umspringen wie sie wollen, weil sie wissen, dass sie keine Eltern mehr haben. Das hatten sie auch mit Ronny probiert, indem sie versucht hatten ihn unter Druck zu setzen und uns Eltern nicht informiert hatten. Aber uns Eltern und Frau ........ gab es noch und sie konnten nicht so wie sie wollten, weil sie merkten, das ihre Hausordnung nicht so funktionierte, wie es sein sollte. Das waren Herr Wiesler der Geschäftsführer der AWO in Mühlhausen, Frau Linsel und Frau Winsel aus Altengottern. Als erzieherische Maßnahmen kann man so etwas nicht bezeichnen, wenn man nur weg schaut.

Das ist das Schreiben, was wir an das Jugendamt geschickt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Familie Braunsdorf